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Ich bin von Beruf Maschinenschlosserin und kämpfe mich durch die Männerwelt!

Im Oktober 2007 bin ich unfreiwillig zu flexwork gekommen. Ich war nie begeistert von Leihfirmen. Als mein Einsatz vorbei war, bin ich in die flexwerkstatt geschickt worden. Davon war ich noch weniger begeistert, da ich nicht wusste, was mir die flexwerkstatt bringen sollte.

Heute bin ich sehr froh darüber, dass ich die acht Wochen durchgezogen habe. Es ist nicht einfach als Frau in einem Männerberuf weiterzukommen, ich dachte meine Mühen sind umsonst gewesen.

Fr. Schneidhofer (Trainerin) hat mich dazu ermutigt, die Werkmeisterausbildung im Bereich Maschinenbau zu machen. Fr. Stary-Engel hat es mir ermöglicht, dass ich mich anmelden konnte und diese mir auch finanziert wird.

Ich habe auch sehr viel Unterstützung bei meiner Arbeitsuche bekommen. Als ich eines Tages in die flexwerkstatt gekommen bin, hat mir Hr. Hofbauer (Trainer) eine Seite aus einer Zeitung in die Hand gedrückt und gemeint, dass es vielleicht interessant wäre, mich dort zu bewerben. Ehrlich gesagt habe ich nicht daran geglaubt, dass die Firma mich nehmen würde, ich hab mich trotzdem als Maschinenschlosserin beworben. Kaum habe ich meine Bewerbung weggeschickt, kam auch schon ein Anruf von dem Firmenchef, dass ich zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werde.

„Mensch war ich nervös, es war ja auch der Firmenchef persönlich!“

Auch da hatte ich eine super Unterstützung, dass ich mich darauf vorbereiten konnte. Zu meiner Überraschung habe ich dann sogar eine Stelle bekommen, die sehr umfangreich und anspruchsvoll ist. Mit einem Wort, eine richtige Herausforderung! Das heißt jetzt für mich in die Hände spucken, genauso habe ich mir meine Arbeit auch vorgestellt.

Ich wünsche allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft!

Herzlichen Dank auch an alle die mich so unterstützt haben, obwohl ich nicht immer zugänglich war!

Liebe Grüße

Regine Granitz