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Mein Erfolg bei flexwork 

Mein Weg war sehr schwer und sehr steinig. Ich hatte am 11. Juni 08 gehört, dass wegen der EURO08 helfende Hände bei der MA48 über flexwork gesucht werden.

Am 12. Juni ging ich gleich in der Früh zu flexwork und bekam sofort einen Arbeitsvertrag von Herrn Scharb. Ich hörte von meinem Berater, dass diese Arbeit nur befristet ist und mit Ende der EURO, auch diese Arbeit zu Ende geht. Meine Angst war wieder da! Ich wollte nicht daheim sitzen und wieder zum Arbeitsamt laufen.

Ich wollte endlich arbeiten und nicht „versauern“. Dadurch, dass sich mein Berater für alle diejenigen, die bei der EURO08 im „Einsatz“ waren eingesetzt hat, wurden wir anschließend in die „flexwerkstatt“ geschickt, um dort Bewerbungen schreiben zu können. Natürlich galt der „Besuch“ in der flexwerkstatt nicht ausschließlich dem Bewerbungsschreiben.

Wir hatten auch Themen wie z.B:

Soziale Kompetenz
Wie bewerbe ich mich richtig?
das richtige Auftreten im Bewerbungsgespräch
uvm.....

Durch unsere Trainer stellten wir auch schnell fest, dass unsere Bewerbungsschreiben der ausschlaggebende Punkt der Absagen waren. Wir schrieben einen „Ö-Norm“ entsprechenden Lebenslauf und lernten auch, wie man die richtigen Worte in einem Bewerbungsschreiben verfasst.

Nach zwei Wochen flexwerkstatt, kam dann Frau Stary-Engel zu uns auf Besuch und schlug uns Aus- und Weiterbildungsangebote vor. Mein Großes Ziel war es, meine abgebrochene Lehre als Bürokaufmann endlich abzuschließen. Ich hatte dann ein ausführliches Gespräch mit ihr und hörte das meine Vorstellungen sehr schwer umzusetzen waren. Jedoch hatte sie es geschafft mit einen berufsbegleitenden Abendkurs zu ermöglichen, den sogar noch flexwork bezahlte. Mein Selbstbewusstsein stieg endlich wieder und ich hatte mehr Enthusiasmus in meinem beruflichen Werdegang.

Kurz darauf bekam ich dann einen Anruf von Hrn. Ing. Löffler, dass ich in einen Einsatz als Backoffice Mitarbeiter geschickt werden könnte. Da dieser Einsatz sehr wichtig für meine Erfahrungen als Bürokaufmann wäre, nahm ich mit Zuversicht diesen Einsatz an. Der Einsatz war bei der Firma ATB-Antriebstechnik Austria, einem Börsennotierten Unternehmen der Muttergesellschaft A-Tec Industries.

Mein Aufgabengebiet umfasste bei weitem mehr als eigentlich erwartet wurde. Nach 2 ½ Monaten endete dieser „Einsatz“ mit sehr gutem Erfolg für mich. Mein erweiteter Lebenslauf mit diesem Einsatz verhalf mir auch bei meiner Arbeitssuche. 

Ich habe weit über 200 Bewerbungen geschrieben und weiß heute das der Einsatz bei ATB ausschlaggebend war, dass ich am 13.10.2008 ein Vorstellungsgespräch bei Fielmann hatte und auch gleich am 16.10.2008 den Dienstvertrag unterschreiben durfte. 

Ich danke flexwork, dass sie immer an mich geglaubt haben, vor allem dem Berater-Team, die mich bei all meinen Fragen und Problemen unterstützt haben. Ich danke außerdem dem Trainer-Team von der Flexwerkstatt die mich mehr machen haben lassen, als eigentlich erwünscht war.Ein großes Dankeschön gilt auch an Frau Stary-Engel; durch Sie kann ich endlich meine Lehre abschließen. Mein Danke gilt natürlich auch an Hr. Scharb und Hr. Löffler, die es mir ermöglicht haben meine Fähigkeiten in den „Einsätzen“ unter Beweis stellen zu können.

Danke an das ganze flexwork -Team

Mit freundlichen Grüßen

Martin Ruthenschläger